Integrierte Landwirtschaft

Die meisten Landwirtinnen und Landwirte wirtschaften nach den Regeln des Integrierten Landbaus, bei dem moderne, standortangepasste Verfahren des Ackerbaus und in der Tierhaltung nach dem jeweiligen Stand der guten fachlichen Praxis zum Einsatz kommen. Dieses umfasst neben der Sortenwahl, die Entscheidung der für den Standort und die jeweilige Kultur günstigsten Bestelltechniken und –zeitpunkte auch die Gestaltung der Fruchtfolgen und der Strategien für Düngung und Pflanzenschutz. Dabei orientiert sich die Düngung in gezielten Einzelgaben beispielsweise am Ernährungsbedarf der Pflanzen und dem Vegetationsverlauf. Bei der Bemessung der organischen und mineralischen Düngermenge ist die Nachlieferung von Dünger durch die Vorfrucht mit zu berücksichtigen. Pflanzenschutz erfolgt nicht nur in chemischer sondern vielfach auch in mechanischer Form. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln richtet sich nach dem Schadschwellenprinzip. Demnach findet eine Behandlung erst dann statt, wenn eine bestimmte Befallsstärke von Nutzpflanzenschädlingen überschritten ist. Diese Wirtschaftsweise setzt auf den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, auf  und auf ausgewogene Nährstoffkreisläufe. So ein Standard für den Schutz der Umwelt gesetzt und die Einkommen der Landwirtsfamilien gesichert.

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