Der Bauernhof als außerschulischer Lernort

Die Landwirtschaft bietet für fast jedes Schulfach Anknüpfungspunkte – angefangen von Biologie und Chemie über die Fächer Geographie und Mathematik bis hin zu Politik und Wirtschaft, Geschichte, Ethik und Sprachen (siehe nachfolgende Übersicht „Das Thema Landwirtschaft als fächerübergreifender Lerngegenstand“).

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb erleben Kinder und Jugendliche nicht nur, wo und wie unsere Lebensmittel hergestellt werden. Sie erfahren auch, wie Landwirtinnen und Landwirte die Nutzung der Natur gestalten. Die Abhängigkeit der Produktion von der Jahreszeit – was zu welcher Zeit in welcher Qualität und zu welchen Bedingungen wächst – lässt sich auf einem Bauernhof unmittelbar begreifen. Auch schwierige Zusammenhänge wie z.B. Preisgestaltung, nachhaltiger Konsum, Agrarpolitik oder die Sicherstellung der Ernährung der Weltbevölkerung können am Beispiel Bauernhof aufgegriffen und behandelt werden.

Der landwirtschaftliche Betrieb verfügt über ideale Bedingungen für einen praxisorientierten, projektbezogenen Unterricht und ermöglicht sinnliche Erfahrungen im Umgang mit Tieren und Pflanzen. Auf einem Bauernhof können Kinder und Jugendliche nicht nur viel sehen, sie können auch etwas anfassen, riechen und selbst aktiv werden. 

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