Foto mit Huhn
Hühnermobil von Matthias Sauer aus Böckels

Ich wünscht ich wär´ ein Huhn…“. Auf diesen Gedanken kann man schon kommen, wenn man die Hühner von Matthias Sauer aus Böckels beobachtet. Diese liegen an dem sonnigen Nachmittag im kühlen Schatten und picken hier und da mal ein Körnchen. Der Landwirt hat in der letzten Woche ein zweites Hühnermobil in Betrieb genommen, um der steigenden Nachfrage an Freiland-Eiern gerecht zu werden.

 So sind zu den 100 Hühnern, welche seit letztem Jahr in dem ersten Hühnermobil leben, noch 250 Hühner dazu gekommen. Die Hühnermobile hat der Metallbau-Meister fachmännisch selbst gebaut. Sie bieten den Hühnern Sitzgelegenheiten für die Nacht, Futter- und Tränkeeinrichtungen sowie Nester, in denen die Hühner ungestört ihre Eier legen können. Jederzeit können die Hühner zudem über eine Treppe ins Freie gelangen, wo sie nach Lust und Laune picken, scharren und sich sonnen können. Die Technik des Hühnermobil sowie die Beleuchtung wird komplett mit klimafreundlichem Solarstrom bedient. Die Eier der Hühner werden im hofeigenen Selbstbedienungsladen angeboten. Dieser ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Hier gibt es zudem auch Wurst und Bauernhofeis von Landwirten aus der Region, sowie selbstgemachte Fruchtaufstriche und andere Leckereien, welche von Ehefrau Mareike Sauer selbst hergestellt werden. Das Sortiment wird durch Dekoideen und Blumenaccessoires abgerundet. „Wenn mal kurzfristig ein Geschenk benötigt wird, ist man hier genau richtig“, berichtet Christian Bug vom Ortsbeirat Margrethenhaun schmunzelnd. Er weist darauf hin, dass es im Ort Böckels mit seinen rund 240 Einwohnern sonst keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. „Dass dies in so kurzer Entfernung und in solch hoher Qualität möglich ist, ist eine echte Bereicherung für den Ort“. Auch Sebastian Schramm, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Fulda-Hünfeld e.V. freut sich, dass die Landwirtsfamilie, die den Betrieb schon in zweiter Generation im Nebenerwerb betreibt, mit so viel Leidenschaft die Landwirtschaft betreibt und auch, dass die nächste Generation mit Sohn Clemens schon in den Starlöchern steht. Doch nicht nur der Junior der Familie Sauer ist begeistert, wenn es um das Thema Landwirtschaft geht. So nimmt der Betrieb schon seit vielen Jahren an der Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“ teil und lädt Schulklassen zu sich auf den Hof ein. Hier können Hühnerhaltung und Kartoffelanbau hautnah miterlebt werden. „Es hinterlässt bei den Kindern einen bleibenden Eindruck, wenn sie erleben können wie Lebensmittel hergestellt werden“, so Rieke Trittin vom Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Fulda.
Homepage

Milch-Erlebnispfad Usseln - Familientour rund um die Landwirtschaft

Von Heustadl-Kino bis Kuhfladen-Trampolin: Der neue Themenwanderweg im Diemeltal lädt zu einer Entdeckungstour rund um Milch und Landwirtschaft ein. Auf dem 6 km langen Rundweg erwarten die Wanderer Naturerlebnisse und originelle Mitmach-Stationen. So kann man z.B. etwas über den Weg „vom Gras zur Milch“ erfahren und bei einem Wasserspiel erleben, wieviel Liter Wasser eine Kuh am Tag trinkt. Startpunkt ist die Tourist-Information in Usseln. Ab hier führt der Weg etwa dreieinhalb Stunden durch die Upländer Natur. Ein Quiz macht die Tour auf dem Milch-Erlebnispfad noch spannender. Kinder, die die Quiz-Fragen richtig beantwortet haben, können sich zum Schluss einen erfrischenden Preis im Muhseumscafé der Upländer Bauernmolkerei, dem Ziel der Wanderung, abholen. Weitere Informationen: www.milchpfad-usseln.de .

Befragung zum EU-Schulprogramm gestartet

Im Rahmen des Schulprogramms der Europäischen Union (EU) können Kinder und Jugendliche, die Schulen und vorschulische Bildungseinrichtungen besuchen, Milch und bestimmte Milchprodukte vergünstigt erhalten. Derzeit wird das EU-Schulprogramm in Hessen evaluiert, um das Programm weiter zu verbessern. Das Institut für Ernährungswissenschaft e.V. (ife) ist vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beauftragt, eine entsprechende Befragung durchzuführen. Nach den Herbstferien wurden zu diesem Zweck alle hessischen Schulen vom Hessischen Kultusministerium angeschrieben. Alle Schulen – unabhängig davon, ob sie Schulmilch anbieten oder nicht – sind aufgerufen, sich an der Befragung zu beteiligen und den ausgefüllten Fragebogen bis Mitte November an das ife-Institut zu übermitteln. In den nächsten Wochen wird der Fragebogen auch an die vorschulischen Bildungseinrichtungen versandt werden. Hier gilt dasselbe wie für die Schulen: Alle Einrichtungen werden gebeten, sich an der Umfrage zu beteiligen. Es spielt keine Rolle, ob die Einrichtung am EU-Schulprogramm teilnimmt. Neben Fragen zum Angebot von Milch und Milchprodukten in der Schule oder vorschulischen Bildungseinrichtung wird auch abgefragt, ob die Einrichtung im vergangenen Schuljahr 2018/2019 an Projekten der Ernährungsbildung, z.B. Besuch eines Bauernhofes, teilgenommen hat.
 

Neuauflage der Etappe ‚Waldeck-Frankenberg‘ der Hessischen Milch- und Käsestraße

Die erste Etappe der Hessischen Milch- und Käsestraße, die seit zehn Jahren durch den Landkreis Waldeck-Frankenberg führt, wird derzeit neu aufgelegt. Die Überarbeitung bietet Betrieben die Chance, sich als neue Partner in die Etappe aufnehmen zu lassen. Mitmachen können alle, die Verbrauchern die Möglichkeit bieten, das Thema Milch zu erleben (z.B. bei Hofführungen) oder die regionale Milch und Milchprodukte verkaufen (z.B. am Milchautomat oder im Hofladen) oder die bei ihrem Speisenangebot Wert auf regionale Milch und Milchprodukte legen (z.B. im Landgasthof oder Hofcafé). Milchviehhalter, Direktvermarkter, (Hof-)Molkereien, (Hof-)
Käsereien, Bauernhofcafés, Straußwirtschaften, Jausenstuben, Milchviehbetriebe, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, oder auch Gastronomiebetriebe, die Interesse haben mitzumachen, sind aufgerufen, sich bei der Landesvereinigung zu melden. Nähere Informationen bei Petra Will, Tel.: 06172 / 7106-290, E-Mail: p.will@milchhessen.de, www.hessische-milch-und-kaesestrasse.de.

Fortbildung für Landwirtinnen und Landwirte war gut besucht

Auf großes Interesse stieß die Fortbildung „Pädagogik in der Bildungsarbeit von Bauernhof als Klassenzimmer“, die das Bildungsseminar Rauischholzhausen des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen in Kooperation mit der hessenweiten Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“ im Oktober veranstaltete. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Hessen kamen auf dem Betrieb der Lebensgemeinschaft e.V. in Schlitz-Sassen zusammen, um sich darüber zu informieren, wie pädagogische Inhalte auf einem Bauernhof umgesetzt werden können.

Die Anwesenden erhielten einen Einblick in die Bildungsstandards und erfuhren, welche Anknüpfungspunkte der außerschulische Lernort Bauernhof für den Unterricht bietet. Die beiden Referentinnen Nina-Mareen Grenz vom Fachbereich Biologie der Universität Marburg, die auch als Referentin für Bildungsarbeit und Bauernhofpädagogik beim Kreisbauernverband Waldeck e.V. tätig ist, und Silke Vogel von der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V. gaben viele praktische Tipps zur Bildungsarbeit auf dem Bauernhof. Ergänzt wurde das Programm durch Besichtigungen der Bereiche Landwirtschaft und Gärtnerei der Lebensgemeinschaft.

x
24 landwirtschaftliche Betriebe öffnen sich als Klassenzimmer

HILDERS-BATTEN/NEUHOF (lr). Klassenzimmer unter freiem Himmel: Im Landkreis Fulda bieten 24 landwirtschaftliche Betriebe Kindern Einblick in den Alltag auf dem Bauernhof.

Neu in dem Projekt, das im Jahr 2000 im Landkreis Fulda etabliert wurde und durch den Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Fulda begleitet wird, sind der Hof der Familie Zentgraf in Batten und der Imkerverein Neuhof. Beide erhielten jetzt das Partnerschild durch Vizelandrat  Frederik Schmitt. 

Ob Haupt- oder Nebenerwerbler, Milchviehhalter, Ackerbauern oder Biogasanlagenbetreiber – sie alle zeigen Kindergarten- oder Schulkindern, was auf den Weiden, Wiesen, Äckern oder Stallungen getan werden muss, um wertvolle Lebensmittel zu produzieren.140 Gruppen erkunden jedes Jahr die Partnerbetriebe in der Region. „Schön, dass auch Sie jetzt dabei sind“, sagte Frederik Schmitt und machte deutlich, dass er den Lernort Bauernhof für wichtiger denn je erachtet. „Dieser Einblick in den Alltag des bäuerlichen Wirtschaftens ist viel mehr als das Erleben, wie Lebensmittel entstehen. Letztlich sind diese Erfahrungen die Basis für eine umfassende Umwelt- und Verbraucherbildung. Jedes Grundschulkind im Landkreis sollte einmal einen solchen Bauernhoftag erleben.“ Das unterstrichen auch Christian Hartmann vom Vorstand des Kreisbauernverbandes Fulda-Hünfeld und Rieke Trittin vom Landkreis Fulda.

Matthias Zentgraf präsentierte seinen Familienbetrieb, der im Wesentlichen zwei Standbeine hat: Die Zentgrafs bauen rund drei Hektar Kartoffeln an – mit zehn Sorten beliefern sie  Gastronomie und Einzelhandel. Zudem betreibt die Familie eine Schweinemast: 60 Schweine werden mit gedämpften Kartoffeln gefüttert. Auf diese Weise können alle Kartoffel-Abfälle verwertet werden.

Für den Imkerverein Neuhof nahm der zweite Vorsitzende, Udo Möller, das Hofschild entgegen. Die Imker verfügen in Neuhof seit kurzem über einen Lehrbienenstand. Zehn Bienenvölker und verschiedene Blühflächen stehen für die pädagogischen Führungen zur Verfügung. Die Themen reichen von den Aufgaben eines Imkers im Jahresverlauf über die Lebensweise der Bienen bis hin zu Produkten.

Auf dem Hof Zentgraf (von links): Frederik Schmitt, Celine, Matthias, Luis und Lisa Zentgraf, Christian Hartmann, Udo Möller und Rieke Trittin. Foto: Sebastian Mannert

 Neue Etappe der Hessischen Milch- und Käsestraße ‚Das Lahntal‘ eröffnet
Neue Etappe der Hessischen Milch- und Käsestraße ‚Das Lahntal‘ eröffnet

Nachdem vor 10 Jahren der Startschuss für die erste Etappe der Hessischen Milch- und Käsestraße im Landkreis Waldeck-Frankenberg fiel, konnte gestern die sechste Etappe durch die Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Marburg-Biedenkopf eröffnet werden. Im Rahmen der Eröffnungsfeier in der Hungener Käsescheune, einem der Partnerbetriebe der neuen Etappe ‚Das Lahntal‘, begrüßte Karsten Schmal, Vorsitzender der Landesvereinigung Milch Hessen e.V., 34 Bauernhöfe, (Hof-)Molkereien und -käsereien sowie (Hof-)Cafés und Gastronomiebetriebe als Partner der Hessischen Milch- und Käsestraße. Gemeinsam mit der Hessischen Milchkönigin Laura I. überreichte er die Partnerschilder an die beteiligten Betriebe.

Wie bei den bisherigen fünf Etappen gibt es auch für den Teilabschnitt ‚Das Lahntal‘ ein Faltblatt, das detailliert über alle Partnerbetriebe und deren Angebote informiert. Der Flyer enthält außerdem eine Übersichtskarte der Region, in die neben den Betriebsstandorten zertifizierte Rad- und Wanderwege eingezeichnet sind. Die Faltblätter aller Etappen können kostenlos bei der Landesvereinigung Milch Hessen e.V., die die Hessische Milch- und Käsestraße initiiert hat, bestellt oder unter www.hessische-milch-und-kaesestrasse.de heruntergeladen werden.

Bei der Eröffnungsfeier erhielten zwei Bauernhöfe neben dem Hofschild der Hessischen Milch- und Käsestraße auch das Partnerschild der hessenweiten Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“: Der Muschenheimer Weidehof aus Lich-Muschenheim im Landkreis Gießen und die Seelbacher Ziegenkäserei aus Lohra-Seelbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf bieten für Schulklassen und Kindergärten Bauernhofbesuche an und gewähren als außerschulische Lernorte Einblicke in die Landwirtschaft. 

Präsentation der Ergebnisse „Bauernhof als Klassenzimmer - ethnographische Analysen“

An der Justus-Liebig-Universität in Gießen in Kooperation mit der hessenweiten Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“ wurde ein Seminar mit Lehramtsstudierenden umgesetzt, das sich mit dem Bauernhof als außerschulischem Lernort befasste. Im Rahmen des Seminars „Bauernhof als Klassenzimmer - ethnographische Analysen“ haben Studierende, natur- und tiergestützte Bildungsprozesse auf dem Bauernhof ethnographisch, d.h. durch Beobachtung, analysiert und zu diesem Zweck in Kleingruppen an Besuchen von Schulklassen und Kindergruppen auf Bauernhöfen teilgenommen.

Die Ergebnisse des Seminars wurden am 29.06.2019 am Philosophikum II der JLU Gießen durch die Lehramtsstudierenden vorgestellt.

Weitere Informationen werden später bekannt gegeben.

Kontakt:

Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Soziologie
Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Sozialisation und Bildung
Dr. Katharina Ameli
Tel.: 0641 /99-23211 oder -38755
E-Mail: Katharina.Ameli@erziehung.uni-giessen.de

Landwirtschaft und Klimaschutz bei Hofführungen innerhalb von BaK

Der Klimawandel ist für unsere heutige Gesellschaft eine der zentralen Herausforderungen. Seine Auswirkungen betreffen unsere Umwelt genauso wie uns Menschen. Daher ist klimabewusstes Handeln auf allen Ebenen – in der Lebensmittelproduktion genauso wie bei deren Verbrauch - wichtig, um positiv auf den Klimawandel Einfluss zu nehmen.
 

Aus diesem Grund wurde im März 2017 von der Hessischen Landesregierung der „Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025“ (iKSP) auf den Weg gebracht, bei dem die Klimabildung als prioritäre Maßnahme aufgenommen wurde. Sie soll als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung Beachtung finden. Dabei ist es wichtig, Zusammenhänge und Wirkungen des eigenen Handelns zu verdeutlichen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann hier ein Verantwortungsbewusstsein aufgebaut werden. Landwirtschaftliche Betriebe können als außerschulische Lernorte dazu beitragen, das oftmals diskutierte Thema Landwirtschaft und Klimaschutz gerade bei ihren BaK-Angeboten anzusprechen, um Kindern und Jugendlichen die Gesamtzusammenhänge be“greiflich“ zu machen.

Die Hessische Landesregierung will Sie als Landwirtinnen und Landwirte dazu ermutigen, Kindern und Jugendlichen, die zu Ihnen auf den Betrieb kommen, leicht und verständlich zu erklären, wie sie als zukünftige Verbraucherinnen und Verbraucher das Klima beeinflussen können und welche Chancen sich hieraus ergeben. Stichworte wie Regionalität, Saisonalität und natürliche Standortbedingungen lassen sich vereinfacht schon den Kleinsten vermitteln.
 

Und wie genau können Sie das umsetzen?
 

Im Rahmen des iKSP 2025 stellt das Land Hessen Fördergelder für Fortbildungen zum Thema Landwirtschaft und Klimaschutz und deren Umsetzung auf dem eigenen Betrieb im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Durchführung von Hofführungen bereit. Diese Schulung und das Erstellen eines Konzeptpapiers für die Umsetzung auf dem eigenen Betrieb ist Voraussetzung, um eine finanzielle Förderung für Hofbesuche (pro Hofbesuch erhalten landwirtschaftliche Betriebe 100 Euro, Höchstfördersatz 4.000 Euro) im Rahmen des iKSP 2025 beantragen zu können. Landwirtinnen und Landwirte, die die Schulung bereits 2017 besucht haben, können das ihnen bereits zugesandte Konzeptpapier direkt einreichen.
 

Für die organisatorische Abwicklung dieser Maßnahme ist seit dem 01. Januar 2019 Ansprechpartner:

Hessischer Bauernverband e.V.
Frau Dr. Miriam Dangel
Taunusstraße 151
61381 Friedrichsdorf
Tel.: 06172 – 7106196
E-Mail: m.Dangel@agrinet.de
 

Voraussetzungen für die Förderung sind:

  1. Antragsteller kann jeder landwirtschaftliche Betrieb in Hessen sein
  2. Teilnahme an einer BaK-Klimaschutz-Schulung
  3. Einreichung eines Konzepts an den Hessischen Bauernverbands
     

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie vom Hessischen Bauernverband die Antragsformulare für die Beantragung von Fördermitteln. Alle weiteren Details zu den Antrags- und Fördermodalitäten erhalten Sie in der Fortbildung selbst.
 

Die Fortbildung ist für hessische BaK-Partnerbetriebe kostenlos.

 

Weitere Fortbildungen finden im Laufe des Jahres statt.
 

Neuer Verbraucher-Newsletter

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich für die Herkunft von Lebensmitteln und wie sie produziert werden. Auch die Erwartungshaltung an die Landwirtschaft wächst stetig. Trotzdem haben nur wenige ein realistisches Bild davon, wie Landwirtinnen und Landwirte heute arbeiten. Mit einem neuen Verbraucher-Newsletter will das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) das Informationsbedürfnis zu aktuellen Themen der Landwirtschaft stillen und helfen, Wissenslücken zu schließen.

Ab dem 16. Oktober informiert der BZL-Verbrauchernewsletter monatlich über interessante Neuigkeiten aus der Landwirtschaft. Wie funktioniert Landwirtschaft heute, welche aktuellen Entwicklungen – von Glyphosat über Dürre bis hin zur Ferkelkastration – beschäftigen Landwirte und was bedeutet das für die Verbraucher? Landwirtschaftliche Themen werden einfach, verbrauchergerecht und neutral aufbereitet und verständlich präsentiert. Die Anmeldung ist hier möglich: BZL-Verbrauchernewsletter

.

Der Newsletter gibt einen kompakten Überblick, präsentiert Zahlen und Fakten mit Aha-Effekt und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern Tipps, wo sie sich – online oder vor Ort – hautnah über Landwirtschaft informieren oder aktiv daran teilnehmen können. Denn wer mehr weiß, kann auch Lebensmittel und ihre Produktion mehr wertschätzen – und beim Einkauf zum Beispiel landwirtschaftliche Betriebe, die umweltverträglicher und tiergerechter wirtschaften, bewusst honorieren.

Der BZL-Newsletter ist damit eine Ergänzung zum Internetportal des BZL

Hintergrundinformation:

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) ist der neutrale und wissensbasierte Informationsdienstleister für den gesamten Agrarbereich.

Es entstand im Februar 2017 durch die Integration des ehemaligen aid infodienst e. V. (aid) in die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das BZL befasst sich mit der Erhebung, Aufbereitung und Vermittlung von Daten und Informationen rund um das Thema Landwirtschaft – von Printpublikationen über Onlinedienste und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Marktinformationen und Statistik. Ziel ist es, durch unabhängige und objektive Information ein besseres Verständnis moderner Landwirtschaft zu fördern und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft zu leisten.

Tierwohl: Beeinflusst die moralische Haltung die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten?

Welche Menschen sind es, die für höhere Tierwohl-Standards bereit sind, an der Supermarktkasse mehr für Eier und Fleisch zu zahlen? Erstmals haben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer Studie untersucht, ob und welche moralischen Haltungen beim Konsum zu Grunde liegen. Die überraschenden Ergebnisse: Es gibt einen großen Wertepluralismus in der Bevölkerung. Und es gibt zahlreiche Menschen, die zwar nichts zahlen wollen, sich aber dennoch um das Wohl von Tieren sorgen. Diese sehen aber vor allem die Politik in der Pflicht, in dieser Sache tätig zu werden und nicht den Konsumenten. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "PLOS ONE" erschienen. Näheres hier: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=2929

Förderung für Schulmilch erhöht: Günstigere Preise für Schulen und Kindergärten

Seit 1. August können hessische Schulen und vorschulische Bildungseinrichtungen Schulmilch zu deutlich günstigeren Konditionen beziehen. Zum Schuljahresbeginn wurde in Hessen die Förderung für Milch, Joghurt, Quark und Käse, die im Rahmen des Europäischen Schulprogramms an Kinder und Jugendliche in Schulen und vorschulischen Bildungseinrichtungen abgegeben werden, erhöht und die Höchstverkaufspreise gesenkt.

Alle Produkte mit Schulmilch kosten jetzt weniger als im vorangegangenen Schuljahr. So sank zum Beispiel der Höchstverkaufspreis für Schulmilch im Kleingebinde (0,2 bis 0,25 Liter) um fünf Cent und liegt jetzt für konventionelle Milch bei 0,20 Euro, für Bio-Milch bei 0,30 Euro. Bei Milch im Großgebinde (1 Liter und mehr) gab es eine Absenkung um 15 Cent: Der Höchstverkaufspreis für fettarme Milch beträgt nun pro Liter 0,32 Euro für konventionelle Milch und 0,46 Euro für Bio-Milch. Für Vollmilch liegt der Preis bei 0,40 Euro für konventionelle Milch und 0,57 Euro für Bio-Milch. 


Eine Übersicht der aktuell gültigen Höchstverkaufspreise aller förderfähigen Schulmilchprodukte sowie ausführliche Informationen zur Schulmilchförderung in Hessen finden Sie auf der Homepage der Landesvereinigung Milch Hessen e.V., die in
Hessen Koordinationsstelle für Schulmilch ist: http://milchhessen.de/schumi_foerderung .

Seiten

Hessen-Suche